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(Verbannung, Gefängnis, Hochzeit, )
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44 eingetragene Lebensereignis(se)

1027

29.07.1889
Geburt Ernst Rudolf Johannes Reuter
Bemerkung:


Ort: #

1024

1907
Studium Geschichtswissenschaft, Germanistik und Geographie
Bemerkung: Im FrĂŒhjahr 1907 nahm Reuter das Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik und Geographie an der Philipps-UniversitĂ€t Marburg auf.


Ort: #

1025

1907
Mitgliedschaft Studentenverbindung
Bemerkung: Ab 1907 war Reuter Mitglied der nichtschlagenden Studentenverbindung SBV Frankonia Marburg im christlich orientierten Schwarzburgbund.


Ort: #

1026

1909
Immatrikulierrung Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t, MĂŒnchen
Bemerkung: Im FrĂŒhjahr 1909 immatrikulierte er sich an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen.


Ort: #

1029

1910
Ortswechsel RĂŒckkehr nach Marburg
Bemerkung: Als Reuter 1910 nach Marburg zurĂŒckkehrte, hatte er sich zum Sozialisten gewandelt.


Ort: #

1016

1912
Parteieintritt Parteimitglied SPD
Bemerkung:


Ort: #

1031

1912
Abschluss Staatsexamen, Marburg
Bemerkung: .... in den ersten Julitagen in Marburg sein Staatsexamen abgelegt hatte


Ort: #

1032

1912
Anstellung Hauslehrer Bielefeld
Bemerkung: Reuters Eltern beendeten ihre finanzielle UnterstĂŒtzung, nachdem er ihnen offenbart hatte, eine Berufsperspektive in der Arbeiterbewegung anzustreben. Im selben Jahr arbeitete Reuter in Bielefeld als Hauslehrer.


Ort: #

1030

15.07.1912
Verlobung mit Henriette, Henny, Meyer
Bemerkung: Am 15. Juli 1912 verlobte sich das Paar, nachdem Ernst Reuter in den ersten Julitagen in Marburg sein Staatsexamen abgelegt hatte


Ort: #

1033

1913
Auflösung Verlobung mit Henriette Meyer
Bemerkung: Der Vater seiner Verlobten löste im August 1913 das Verlöbnis aufgrund der politischen Haltung Reuters, von der er brieflich durch dessen Eltern in Kenntnis gesetzt worden war, sowie aufgrund der unsicheren FinanzverhÀltnisse Reuters. Alle Versuche des Paares, den Kontakt aufrechtzuerhalten, wurden durch Henriettes Vater unterbunden


Ort: #

1034

1913
Ortswechsel von Bielefeld nach Berlin
Bemerkung: Bereits im August 1913 zog er von Bielefeld nach Berlin, um dort seine Versuche fortzusetzen, sich in der sozialistischen Arbeiterbewegung zu etablieren.


Ort: #

1035

01.11.1914
GrĂŒndung MitbegrĂŒnder Bund Neues Vaterland (BNV)
Bemerkung: Ernst Reuter war im November 1914 als konsequenter Gegner des Krieges MitbegrĂŒnder des


Ort: #

1036

22.03.1915
Einberufung zum Kriegsdienst
Bemerkung: Reuter hatte Berlin am 22. MĂ€rz 1915 verlassen, um seiner Einberufung Folge zu leisten.


Ort: #

1037

10.08.1916
Kriegserlebnisse Verletzung und Kriegsgefangenschaft
Bemerkung: Am 10. August 1916 erlitt er schwere Verwundungen ? DurchschĂŒsse und einen Oberschenkelknochenbruch ? und geriet in russische Kriegsgefangenschaft.


Ort: #

1038

01.08.1917
Gefangenschaft, Einweisung Lager bei Sawinka, Gouvernement Tula
Bemerkung: Mitte 1917 zĂ€hlte Reuter zu jenen Gefangenen, die als nicht mehr kampffĂ€hige MilitĂ€rangehörige in einen Gefangenenaustausch einbezogen werden sollten. Aus diesem Grund wurde er nach Moskau gebracht. Reuter selbst gehörte aber nicht zu der Gruppe, die auch tatsĂ€chlich ĂŒber Schweden die Heimreise nach Deutschland antreten konnte. Er wurde stattdessen Ende August 1917 in ein Lager bei Sawinka, einem Dorf im Gouvernement Tula, eingewiesen. Dort wurde Reuter zu körperlicher Arbeit in einem Bergwerk herangezogen.[15]


Ort: #

1017

1918
Amt Volkskommissar im Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen
Bemerkung: 1918 als Volkskommissar im Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen in Saratow.[1]


Ort: #

1018

01.01.1919 01.01.1922
Parteizugehörigkeite Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD)
Bemerkung: Von 1919 bis zu seinem Ausschluss 1922 gehörte er der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an. Das Amt des GeneralsekretÀrs dieser Partei bekleidete er von August bis Dezember 1921.


Ort: #

1040

01.01.1919 01.01.1920
Parteiaufbau Oberschlesien und Berlin Komm. Partei Deutschlands (KPD)
Bemerkung: Parteiaufbau in Oberschlesien und Berlin


Ort: #

1041

1919
Verurteilung GefÀngnisstrafe
Bemerkung: verhaftet. In Beuthen verurteilte ihn ein außerordentliches Kriegsgericht zu drei Monaten GefĂ€ngnis,


Ort: #

1039

07.01.1920
Heirat, Lotte Krappek Am 7. Januar 1920
Bemerkung: Ernst Reuter heiratet Lotte Krappek,


Ort: #

1042

01.08.1921
Wahl GeneralsekretÀr der Partei VKPD
Bemerkung: zur Überwindung interner RichtungskĂ€mpfe wĂ€hlten die Delegierten des Jenaer Parteitags der VKPD Reuter im August 1921 zum GeneralsekretĂ€r der Partei,


Ort: #

1043

23.01.1922
Parteiausschluss VPKD
Bemerkung: Am 23. Januar 1922 folgte Reuters Parteiausschluss, nachdem er weiterhin Parteimitglieder und -funktionĂ€re dafĂŒr mobilisiert hatte, die Verantwortlichen fĂŒr die MĂ€rzaktion zur Rechenschaft zu ziehen und dem Einfluss der Komintern einen Riegel vorzuschieben. Dieser Parteiausschluss beendete die so genannte Frieslandkrise, in die die Partei seit dem 13. Dezember 1921 geraten war.[21]


Ort: #

1019

1926
Amt Berliner Stadtrat fĂŒr Verkehr
Bemerkung: Über die UnabhĂ€ngige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) kam Reuter 1922 wieder zur SPD, fĂŒr die er 1926 Berliner Stadtrat fĂŒr Verkehr wurde.


Ort: #

1044

1926
Scheidung von Lotte Krappek
Bemerkung:


Ort: #

1045

1926
Heirat Hanna Kleinert
Bemerkung: Hanna Kleinert


Ort: #

1046

16.02.1928
Geburt Edzard Reuter
Bemerkung: Aus der Ehe Reuters ging 1928 ein Sohn hervor, Edzard Reuter, von 1987 bis 1995 Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG.


Ort: #

1047

1929
Posten d. Aufsichtsratsvors. Berliner Verkehrsbetriebe BVG
Bemerkung: ... schließlich zum 1. Januar 1929 die Berliner Verkehrs-AG (BVG) ihren Betrieb aufnahm, damals das grĂ¶ĂŸte öffentliche Nahverkehrsunternehmen der Welt. Reuter ĂŒbernahm den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden dieses Unternehmens.


Ort: #

1020

1933
Amt OberbĂŒrgermeister von Magdeburg
Bemerkung: 1931 wechselte er nach Magdeburg in das Amt des OberbĂŒrgermeisters dieser Stadt. Nach seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten und zweimaliger Konzentrationslager-Haft ging Reuter 1935 ins tĂŒrkische Exil.


Ort: #

1048

05.03.1933
Verteidigung Reichstagsmandat
Bemerkung: Bei den Reichstagswahlen vom 5. MĂ€rz 1933 verteidigte Reuter sein Reichstagsmandat und eroberte am selben Tag auch einen Sitz im Provinziallandtag der Provinz Sachsen


Ort: #

1049

08.06.1933
Verhaftung wegen staatsfeindlicher TĂ€tigkeiten
Bemerkung: Am 8. Juni 1933 wurde Reuter dann verhaftet. Als HaftgrĂŒnde wurden staatsfeindliche TĂ€tigkeiten als KPD- und SPD-FunktionĂ€r sowie die Verantwortung fĂŒr GrĂ€ueltaten im Wolgagebiet angegeben.


Ort: #

1050

11.08.1933
Verbringung KZ Lichtenburg bei Torgau
Bemerkung: Am 11. August wurde Reuter ins KZ Lichtenburg bei Torgau verbracht, wo er als prominenter HĂ€ftling schweren Misshandlungen ausgesetzt war.


Ort: #

1051

15.01.1934
Entlassung aus KZ
Bemerkung: Knapp fĂŒnf Monate spĂ€ter, am 15. Januar 1934, wurde Reuter plötzlich entlassen. Interventionen auslĂ€ndischer Stellen sowie die FĂŒrsprache von Petrus Legge, der Reuter durch sein frĂŒheres Amt als Propst in Magdeburg kannte, hatten gewirkt.[25]


Ort: #

1052

16.06.1934
Verbringung KZ Lichtenburg
Bemerkung: Am 16. Juni wurde Reuter erneut inhaftiert und abermals in das KZ Lichtenburg eingewiesen.


Ort: #

1053

19.09.1934
Haftende KZ Lichtenburg
Bemerkung: Reuters Haft endete am 19. September 1934. Die nationalsozialistischen Behörden erzwangen anschließend den Wegzug der Familie Reuter aus Magdeburg, da sie aufgrund seiner Beliebtheit in der Elbstadt Probleme befĂŒrchteten.


Ort: #

1054

1935
Ortswechsel London
Bemerkung: Im Januar 1935 ging Ernst Reuter nach England. Seine Familie blieb zunÀchst in Hannover. Reuter suchte nach Möglichkeiten, im britischen Exil eine BeschÀftigung zu finden. Er wohnte in Essex bei Elizabeth Fox Howard, jener QuÀkerin, die ihm bereits in Deutschland nach seiner ersten KZ-Haft als Leiterin des Falkensteiner Erholungsheims geholfen hatte und wÀhrend seiner zweiten Haft ihre Beziehungen eingesetzt hatte,


Ort: #

1055

01.01.1935 01.01.1939
Exil TĂŒrkei Arbeit im tĂŒrkischen Wirtschaftsministerium
Bemerkung: Von 1935 bis 1939 arbeitete Reuter im Wirtschaftsministerium, 1939 dann im Verkehrsministerium. Zu seinen Aufgaben gehörten die Neuordnung der Tarife im Eisenbahnwesen sowie die Gestaltung der tariflichen Beziehungen zwischen der Eisenbahn und der KĂŒstenschifffahrt. Insgesamt konnte Reuter seine Möglichkeiten nicht voll entfalten, denn er war nicht nur beratend tĂ€tig, sondern erledigte viele Sachbearbeitungsaufgaben eigenhĂ€ndig ? ihm fehlte ein Stab.[28]


Ort: #

1021

04.06.1935 01.01.1946
Exil tĂŒrkisches Exil
Bemerkung: Nach seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten und zweimaliger Konzentrationslager-Haft ging Reuter 1935 ins tĂŒrkische Exil. 4. Juni 1935 - 1946


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1056

1938
LehrtĂ€tigkeit tĂŒrkisches Wirtschaftministerium
Bemerkung: 1938 ergÀnzte Reuter seine TÀtigkeit im Ministerium durch eine LehrtÀtigkeit an der in den 1930er Jahren reformierten Verwaltungshochschule von Ankara ...


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1059

01.01.1946 01.01.1947
Hungerwinter
Bemerkung: Vor diesem Hintergrund gehörte es zu Reuters ersten Aufgaben, im sogenannten Hungerwinter 1946/47 die Kontingentierung der Strommenge durchzusetzen, welche die Alliierte Kommandantur am 4. Dezember 1946 angesichts der Stromknappheit beschlossen hatte.


Ort: #

1022

02.05.1946
Amt Berlin Stadtrat fĂŒr Verkehr und Versorgungsbetriebe
Bemerkung: Ende 1946 kehrte Reuter nach Berlin zurĂŒck und amtierte als Stadtrat fĂŒr Verkehr und Versorgungsbetriebe


Ort: #

1058

26.10.1946
RĂŒckkehr nach Deutschland
Bemerkung: Ernst Reuter hatte am 26. November 1946 bei der Ankunft in Hannover dem Ort, von dem aus Kurt Schumacher die SPD in den Westzonen reorganisierte noch keine klare Vorstellung ĂŒber seine weitere Arbeit. Er hielt es fĂŒr denkbar, ins Ruhrgebiet zu gehen und dort unter anderem bei der Neuordnung der industriellen BesitzverhĂ€ltnisse mitzuwirken.


Ort: #

1023

1947
Amt OberbĂŒrgermeister
Bemerkung: Seine Wahl zum OberbĂŒrgermeister durch die Berliner Stadtverordnetenversammlung im Juni 1947


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1060

24.06.1947
Nominierung zum OberbĂŒrgermeisterkandidaten
Bemerkung: .... nominierte die SPD Reuter am 24. Juni 1947 zum OberbĂŒrgermeisterkandidaten. Die Stadtverordnetenversammlung wĂ€hlte ihn am gleichen Tag mit 89 zu 17 Stimmen bei zwei Enthaltungen.


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1028

29.09.1953
Tod Ernst Rudolf Johannes Reuter,
Bemerkung:


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