**
   
____ timelineKontrolle _________|___ Dokumentation | Infoblatt | ____ Links _______ Wikipedia ___ | ___ Timeline_Grafiken ___
   
  Person  
 
   
Änderung des Eintrages
 
Werk
(Buch, Film, Gemälde
Lebensereignis

(Verbannung, Gefängnis, Hochzeit, )
Werktitel
 
Zeitraum von
bis
Bemerkung
Ort Name | Geopos
lat,long .

als Lebensort abspeichern
Kartenebene <- vorhandenx
wikikürzel


0 eingetragene(s) Werk(e)

38 eingetragene Lebensereignis(se)

694

25.08.1886
Geburt Johannes Stroux
Bemerkung: in Hagenau, Reichsland Elsaß-Lothringen


Ort: Hagenau #

691

1899
Familie Tod des Vaters
Bemerkung: Johannes Stroux verlor seinen Vater bereits 1899, im Alter von 13 Jahren.


Ort: #

657

01.01.1904 01.01.1909
Studium
Bemerkung: Er studierte von 1904 bis 1909 klassische Philologie und Geschichte an der UniversitĂ€t Straßburg und an der UniversitĂ€t Göttingen.


Ort: #

658

1909
Anstellung Gymnasiallehrer in Haguenau und Straßburg
Bemerkung: Ab 1909 war er zunĂ€chst als Gymnasiallehrer in seiner Geburtsstadt Haguenau und am Lyceum in Straßburg tĂ€tig.


Ort: #

659

1911
Promotion
Bemerkung: 1911 promovierte er mit seiner Arbeit De Theophrasti Virtutibus Dicendi[8] zum Einfluss der Theorien des Theophrast auf Ciceros Theorie der Rhetorik


Ort: #

660

1911
Studienreise handschriftlichen Forschungen in Bibliotheken Italiens,[9] Frankreichs und Englands,
Bemerkung: 1911/1912 unternahm er zusammen mit Werner Jaeger eine einjĂ€hrige Studienreise zu handschriftlichen Forschungen in Bibliotheken Italiens,[9] Frankreichs und Englands, aus denen seine Schrift ĂŒber Quellen zu Ciceros de oratore resultierte.[10]


Ort: #

661

1914
Anstellung Privatdozent Privatdozent in Straßburg
Bemerkung: Anschließend war er 1914 fĂŒr ein Semester als Privatdozent in Straßburg tĂ€tig, nachdem er dort 1911 promoviert und 1914 habilitiert worden war.


Ort: Straßburg #

662

1914
Anstellung Privatdozent Privatdozent in Straßburg
Bemerkung: Anschließend war er 1914 fĂŒr ein Semester als Privatdozent in Straßburg tĂ€tig, nachdem er dort 1911 promoviert und 1914 habilitiert worden war.


Ort: Straßburg #

664

1914
MitbegrĂŒnder der Volkshochschule
Bemerkung: In Basel war er MitbegrĂŒnder der Volkshochschule, leitete den BĂŒcherversand der UniversitĂ€t und war von 1914 bis 1918 VizeprĂ€sident des „Schweizer Hilfswerks fĂŒr deutsche kriegsgefangene Akademiker“.


Ort: #

663

1917
Ernennung Professur
Bemerkung: 1917 ordentlicher Professor fĂŒr klassische Philologie an der UniversitĂ€t Basel
Wikipedia: Johannes_Stroux#Professor_in_Stra.C3.9Fb

Ort: Basel #

665

1922
Berufung Professor fĂŒr klassische Philologie
Bemerkung: 1922 wurde er als Professor fĂŒr klassische Philologie an die UniversitĂ€t Kiel berufen


Ort: Kiel #

692

1922
Hochzeit mit Paula Speiser
Bemerkung: Nach Studium und ersten Professuren heiratete er 1922 in Basel Paula Speiser, die aus einer bekannten Basler Familie stammte und sich nach einer Ausbildung in sozialer Arbeit in der Londoner Settlement-Bewegung und in Basel engagierte, aber auch eine erfolgreiche Geigenspielerin war.


Ort: #

666

1923
Professur
Bemerkung: 1923 an die UniversitÀt Jena


Ort: jana #

667

1923
Professur
Bemerkung: 1923 an die UniversitÀt Jena


Ort: Jena #

668

1924
Anstellung Ordinarius fĂŒr lateinische Philologie
Bemerkung: Ab 1924 war er Ordinarius fĂŒr lateinische Philologie an der UniversitĂ€t MĂŒnchen.


Ort: München #

672

01.01.1925 01.01.1933
Herausgeber Gnomon
Bemerkung: Von 1925 bis 1933 wirkte er als MitbegrĂŒnder und Herausgeber von Gnomon, einer Fachzeitschrift fĂŒr klassische Altertumswissenschaften.[12]


Ort: #

670

1927
Beteiligung Thesaurus Linguae Latinae
Bemerkung: Stroux ab 1927 an der wissenschaftlichen Leitung des Akademie-Unternehmens Thesaurus Linguae Latinae, des vollstÀndigen Wörterbuchs der lateinischen Sprache, beteiligt


Ort: #

669

1929
Mitgliedschaft ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in MĂŒnchen
Bemerkung: 1929 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in MĂŒnchen


Ort: #

673

01.01.1929 01.01.1954
Herausgeber Fachzeitschrift Philologus
Bemerkung: Von 1929 bis 1954 war er Herausgeber der seit 1848 bestehenden renommierten Fachzeitschrift Philologus


Ort: #

681

1933
Mitgliedschaft Nationalsozialistischer Lehrerbund (NSLB)
Bemerkung: Er wurde jedoch Ende 1933 Mitglied des Nationalsozialistischer Lehrerbund (NSLB), dessen als Hochschullehrer tĂ€tige Mitglieder ab 1935 in den Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund (NSDDB) eingegliedert wurden, allerdings ĂŒbernahm er in beiden Organisationen keine Funktionen.


Ort: #

671

01.01.1934 01.01.1949
PrÀsidentschaft Thesaurus-Kommission
Bemerkung: 1934 bis 1949 als PrÀsident der Thesaurus-Kommission


Ort: #

674

1935
Ordinarius Ordinarius fĂŒr lateinische Literatur
Bemerkung: Im Jahr 1935 wechselte er in Nachfolge und mit UnterstĂŒtzung von Eduard Norden[17] und Werner Jaeger, einem Kollegen und persönlichen Freund,[18][19] als Ordinarius fĂŒr lateinische Literatur und Sprache an die Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t zu Berlin und ĂŒbernahm dort die Leitung des Instituts fĂŒr Altertumskunde


Ort: Berlin #

675

1937
Mitglied Mittwochsgesellschaft
Bemerkung: In Berlin wurde er 1937, auf Empfehlung des Kirchenhistorikers Hans Lietzmann[20], Mitglied der Mittwochsgesellschaft, der unter anderem auch Generaloberst Ludwig Beck, der Physiker Werner Heisenberg, Finanzminister Johannes Popitz und der PÀdagoge Eduard Spranger angehörten


Ort: #

676

1937
Mitherausgeber Zeitschrift Die Antike
Bemerkung: 1937 wurde Stroux zusammen mit Schadewaldt und Schweitzer Mitherausgeber der von Jaeger und der Gesellschaft fĂŒr Antike Kultur gegrĂŒndeten und herausgegebenen Zeitschrift Die Antike, da dieser Deutschland verlassen musste und nach Amerika ging.


Ort: #

677

1937
Einwahl Preußische Akademie der Wissenschaften
Bemerkung: 1937 wurde er in die Preußische Akademie der Wissenschaften gewĂ€hlt


Ort: #

678

01.01.1939 01.01.1945
VizeprÀsidentschaft Union Académique Internationale
Bemerkung: Von 1939 bis 1945 war er VizeprĂ€sident der Union AcadĂ©mique Internationale und dort zugleich Vertreter des Verbandes der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammen mit Heinrich von Srbik aus Wien, dem damaligen PrĂ€sidenten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften


Ort: #

679

01.01.1939 01.01.1945
VizeprÀsidentschaft Union Académique Internationale
Bemerkung: Von 1939 bis 1945 war er VizeprĂ€sident der Union AcadĂ©mique Internationale und dort zugleich Vertreter des Verbandes der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammen mit Heinrich von Srbik aus Wien, dem damaligen PrĂ€sidenten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Wikipedia: BrĂŒssel|50.854087, 4.355819

Ort: #

680

1941
PrĂ€sidentschaft Übernahme der GeschĂ€fte der Union AcadĂ©mique Internationale
Bemerkung: Stroux ĂŒbernahm im Juli 1941 nach Absprache mit dem stĂ€ndigen SekretĂ€r der UAI Baron de Selys-Longchamps die GeschĂ€fte der Union, da die PrĂ€sidentschaft des Amerikaners Waldo G. Leland bereits Ende 1940 abgelaufen war


Ort: #

693

10.03.1944
Bombenangriff Berlin-Lichterfelde
Bemerkung: Am 10. MĂ€rz 1944 ĂŒberlebte er zusammen mit seiner Familie in ihrem Wohnhaus in Berlin-Lichterfelde nur knapp einen schweren nĂ€chtlichen Bombenangriff auf Berlin.[


Ort: Berlin-Lichterfelde #

689

01.06.1945
Verhandlungen Wiederzulassung der Akademie
Bemerkung: Ab Juni 1945 fĂŒhrte Stroux Verhandlungen ĂŒber die Wiederzulassung der Akademie mit Oberst Berdeli von der SMAD, mit Generalmajor Kulebakin, dem Vertreter der sowjetischen Akademie der Wissenschaften sowie Vertretern der ĂŒbrigen Besatzungsbehörden und des Berliner Magistrats


Ort: #

688

14.06.1945
Vorlage provisorische Fassung einer neuen (Akademie)Satzung
Bemerkung: Am 14. Juni. 1945 legte Stroux dem Plenum der Akademie eine provisorische Fassung einer neuen Satzung vor. Dort hieß es: „Die Akademie ist eine Gesellschaft von Gelehrten, die der Pflege und Mehrung der Wissenschaften dient, sie widmet sich in erster Linie der strengen Forschung, trĂ€gt bei zur Verbreitung der Wissenschaft in weiteren Kreisen und wirkt auf diese Weise mit an der Bewahrung und Fortentwicklung der Kultur.“


Ort: #

682

13.10.1945
Einsetzung kommissarischer Rektor der Berliner UniversitÀt
Bemerkung: Am 13. Oktober 1945 wurde er von der Sowjetische MilitĂ€radministration in Deutschland (SMAD) und der Deutschen Verwaltung fĂŒr Volksbildung (DZV) in Nachfolge von Eduard Spranger als kommissarischer Rektor der Berliner UniversitĂ€t eingesetzt, nachdem er von diesem bereits am 1. Juni 1945 beauftragt worden war, „erste Vorbereitungen fĂŒr ein hoffentlich bald beginnendes erstes Semester“ zu treffen.


Ort: #

686

1946

Bemerkung: Johannes Stroux wurde erster PrĂ€sident der neu gegrĂŒndeten Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und spĂ€teren Akademie der Wissenschaften der DDR. Er ĂŒbte das Amt bis 1951 aus und war anschließend bis 1954 VizeprĂ€sident. Mit der Doppelfunktion als Rektor und als AkademieprĂ€sident war Stroux 1946 in eine Spitzenposition der deutschen Wissenschaft gerĂŒckt und an die Spitze der politischen Wissenschaft der SBZ, da beide Einrichtungen die bedeutendsten in ihrer Art in ganz Deutschland waren.[40]


Ort: #

690

01.01.1946 01.01.1954
Direktion Akademie-Institut fĂŒr Hellenistisch-römische Philosophie
Bemerkung: Außer als AkademieprĂ€sident fungierte Johannes Stroux von 1946 bis 1954 auch als Direktor des von ihm initiierten Akademie-Instituts fĂŒr Hellenistisch-römische Philosophie[60][61].


Ort: #

683

29.01.1946
ÜniversitĂ€tseröffnung
Bemerkung: Am 29. Januar 1946 eröffnete Johannes Stroux nach offizieller Ernennung zum Rektor in einem feierlichen Festakt die Berliner UniversitÀt.


Ort: #

684

01.08.1947
Beurlaubung
Bemerkung: Aufgrund seines Gesundheitszustandes war Stroux ab August 1947 beurlaubt und wurde vom Prorektor Hermann Dersch vertreten, der nach seinem offiziellen RĂŒcktritt am 9. Dezember 1947 sein Nachfolger als Rektor wurde


Ort: #

685

09.12.1947
RĂŒcktritt
Bemerkung: offiziellen RĂŒcktritt am 9. Dezember 1947 Die Umbenennung der Berliner UniversitĂ€t in „Humboldt-UniversitĂ€t“ fand schließlich auf Vorschlag des Prorektors Stroux, nach Antrag des Akademischen Senats an die DZV, im Februar 1949 statt


Ort: #

695

25.08.1954
Tod Johannes Stroux
Bemerkung: Berlin


Ort: Berlin #